Meditation aus energetischer Sicht
Was wirklich in dir geschieht
Vielleicht kennst du das: Du setzt dich zur Meditation, schliesst die Augen – und fragst dich, was da eigentlich passiert. Entspannung, ja. Aber da ist noch mehr. Etwas, das sich nicht so leicht in Worte fassen lässt.
In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, was Meditation aus energetischer Sicht bewirkt – verständlich erklärt, auch wenn du gerade erst beginnst. Denn wenn du verstehst, was in deinem Energiekörper geschieht, wird Meditation von einer Technik zu einer bewussten Begegnung mit dir selbst.
Was ist überhaupt Energie?
Bevor wir tiefer eintauchen, ein kurzer Blick auf das Fundament: Prana. Dieses Sanskrit-Wort bedeutet Lebensenergie – jene unsichtbare Kraft, die jeden von uns durchströmt und am Leben hält. Andere Kulturen nennen sie Chi, Ki oder Ruach.
Du nimmst Prana auf – durch die Luft, die du atmest, durch Sonnenlicht, durch die Nahrung isst oder auch über deine Chakras. Es fliesst durch deinen Körper, genauer gesagt durch deine Energiekörper: feinstoffliche Hüllen, die deinen physischen Körper durchdringen und umgeben.
Innerhalb dieser Energiekörper befinden sich Chakren – Energiezentren, die wie Wirbel funktionieren. Sie nehmen Prana auf, verteilen es und regulieren verschiedene Bereiche deines physischen, emotionalen und mentalen Wohlbefindens.
Was passiert energetisch, wenn du meditierst?
Stell dir vor, dein Energiekörper ist wie ein Garten. Im Alltag sammelt sich dort allerlei an: Stress hinterlässt Spuren, Sorgen verdichten sich, alte Emotionen stauen sich. Meditation ist wie ein sanfter Regen, der diesen Garten reinigt und nährt.
Reinigung
Während du meditierst, beginnt verbrauchte und belastete Energie sich zu lösen. Dies kann bereits alleine durch deine Aufmerksamkeit geschehen oder mittels einer bestimmten Meditation gefördert werden. Gedankenformen – energetische Abdrücke von Sorgen, Ängsten oder Stress – werden nach und nach aufgelöst. Dein Energiefeld wird flexibler, klarer, leichter.
Aktivierung der Chakren
Besonders zwei Chakren spielen in der Meditation über die zwei Herzen (nach Master Choa Kok Sui) eine zentrale Rolle: das Herzchakra und das Kronenchakra. Im Pranic Healing sprechen wir von den Zwei Herzen – dem Herzen der emotionalen Liebe und dem Herzen der spirituellen Verbindung.
Wenn das Herzchakra aktiviert ist, öffnest du dich für Mitgefühl, Vergebung und inneren Frieden. Das Kronenchakra wiederum ist das Tor zu höherem Bewusstsein. Es verbindet dich mit etwas Grösserem – nenne es Seele, Universum oder göttliche Energie.
Auffüllen mit frischer Energie
Meditation ist nicht nur Loslassen. Sie ist auch Empfangen. Wenn du dich nach einer tiefen Reinigung öffnest, fliesst frisches Prana in dein System. Deine Chakren werden genährt, dein Energiekörper gestärkt. Du fühlst dich nicht nur entspannt, sondern erfrischt.
Was du dabei erleben kannst
Vielleicht fragst du dich: Wie fühlt sich das an? Die Erfahrungen sind individuell, aber häufig berichten Menschen von einem Gefühl von Weite im Herzbereich, einem sanften Kribbeln auf der Kopfhaut, einer spürbaren Wärme in den Händen oder einem tiefen inneren Frieden, der bleibt – auch nach der Meditation.
All das sind Zeichen dafür, dass Energie fliesst. Du musst sie nicht suchen oder erzwingen. Sie zeigen sich, wenn du bereit bist, dich einzulassen.
Ein einfacher Einstieg
Du brauchst keine jahrelange Übung, um diese Wirkungen zu erfahren. Was du brauchst, ist Offenheit und ein wenig Anleitung.
Ein guter Beginn: Setze dich aufrecht hin, schliesse sanft die Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf dein Herz und richte ein paar liebevolle Worte an sein inneres Lichtlein. Atme ruhig. Stell dir vor, wie mit jedem Einatmen Licht in dein Herzzentrum fliesst – und mit jedem Ausatmen wächst das Licht von deinem Herzen etwas mehr nach aussen. Alle Last des Alltags und vieles mehr wird langsam, aber bestimmt, in das Universum entlassen und im umgebenden Licht transformiert.
Das ist bereits Meditation. Einfach, aber kraftvoll.
Warum es sich lohnt, regelmässig zu meditieren
Wie bei allem, was lebt, brauchen auch deine Energiekörper Pflege. Eine einmalige Meditation ist wie ein einzelner Regentag für einen ausgetrockneten Garten – wohltuend, aber nicht nachhaltig.
Regelmässige Praxis verändert dich – auf allen Ebenen. Dein Energiefeld wird stabiler, deine Chakren grösser und ausgewogener. Du wirst widerstandsfähiger gegen Stress, klarer im Denken, feinfühliger im Spüren und kannst sogar dein Immunsystem damit stärken.
Und vielleicht das Schönste: Du beginnst, dich selbst wieder zu erkennen. In deiner Ruhe. In deiner Kraft. In deiner natürlichen Balance.
Regelmässig heisst übrigens nicht, dass es täglich sein muss. Es kann auch einfach 2-3 Mal pro Woche sein. Oder wöchentlich in deiner Meditationsgruppe. Denn wichtig ist, dass es kein Muss ist oder gar Stress für dich auslöst.
Gemeinsam meditieren
Meditation in der Gruppe hat eine besondere Qualität. Die Energie potenziert sich, der Raum trägt, und du musst dich um nichts kümmern – nur ankommen und dich einlassen.
Ich lade dich herzlich ein, an einem meiner Meditationsabende teilzunehmen. Ob du noch nie meditiert hast oder bereits Erfahrung mitbringst – du bist willkommen, so wie du bist.
Hier erfährst du mehr und kannst dich anmelden.
Herzlichst,
Cornelia
Hinweis: Pranic Healing ist eine komplementäre Methode und ersetzt keine medizinische Behandlung.

